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Thema: Grippe - grippale Infekte - Erkältung


GrippeIn der Winterzeit mit feucht-kaltem und windigem Klima und größeren Temperaturgegensätzen treten gehäuft Erkältungskrankheiten als so genannte grippale Infekte mit Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie leichtem Fieber auf. Ursache dieser sich meist schleichend innerhalb einiger Tage entwickelnder Infekte sind eine Vielzahl verschiedener "Erkältungsviren" (meist Rhinoviren, seltener Adenoviren, Parainfluenzavieren, RS-Viren). Die Symptome dieser grippalen Infekte klingen in der Regel innerhalb einiger Tage allmählich ab.
Davon abzugrenzen ist die eigentliche Virus-Grippe durch Influenza-Viren, die durch einen schwereren Verlauf mit rasch einsetzendem Krankheitsgefühl, hohem Fieber, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Halsschmerzen und nachfolgendem Husten charakterisiert ist. Die Krankheitsdauer ist länger als bei den grippalen Infekten und eine Abgeschlagenheit und Schwäche kann noch nach Abklingen der akuten Symptome für einige Zeit bestehen.

Die Infektion bei grippalen Infekten und der Virus-Grippe erfolgt meistens als so genannte Tröpfchen-Infektion über die Atemwege. Erkrankte Menschen verbreiten die Krankheitserreger durch Husten und Niesen, aber auch eine Übertragung über die Hände ist möglich (Kontakt- oder Schmier-Infektion).

Allen diesen Infekten gemeinsam ist, dass sie durch Viren und nicht durch Bakterien verursacht sind, so dass die Behandlung mit einem Antibiotikum, welches nur gegen Bakterien wirksam sein kann, nicht sinnvoll ist.Grippe

Grippale Infekte und Erkältungskrankheiten werden "symptomatisch" behandelt, das heißt, es werden Medikamente gegeben, die die Symptome lindern, wie zum Beispiel schleimlösende Medikamente, fiebersenkende Medikamente, Medikamente gegen Halsschmerzen sowie Kopf- und Gliederschmerzen, hustenlindernde Medikamente bei Reizhusten, abschwellende Nasentropfen oder Nasenspray usw. Hierbei sind meist pflanzliche Wirkstoffe sehr gut wirksam und gut verträglich. Daneben sollte auf eine körperliche Schonung und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Bei Fieber (Temperatur über 38,5°C) ist Bettruhe zu empfehlen. Ein Nikotinkonsum sollte eingestellt werden, Alkohol sollte ebenfalls vermieden werden.

Bei der Virus-Grippe ist seit einiger Zeit die Behandlung mit einem Medikament (Virustatikum) möglich, welches die Ausprägung und die Dauer der Erkrankung reduzieren kann, wenn der Behandlungsbeginn innerhalb der ersten 24-48 Stunden erfolgt. Daneben sind auch hier die entsprechenden symptomlindernden Maßnahmen zu empfehlen.

Im Verlauf der Erkrankungen kann es, vor allem bei älteren und abwehrgeschwächten Menschen, oder bei Patienten mit einer chronischen Atemwegserkrankung, zu einer zusätzlich begleitend auftretenden bakteriellen Infektionserkrankung (bakterielle Bronchitis, Sinusitis (Nasennebenhöhlen-Entzündung), Mandelentzündung, Mittelohrentzündung, Lungenentzündung) kommen, die dann im jeweils individuell zu beurteilenden Fall den Einsatz eines Antibiotikums erforderlich machen kann.
Aktuelle Leitlinien-Empfehlungen gehen jedoch davon aus, dass bei einem jungen und ansonsten gesunden Patienten eine bakterielle Bronchitis oder Sinusitis nicht sofort mit einem Antibiotikum behandelt werden muss, da die körpereigenen Abwehrkräfte meist ausreichend sind.

Eine Immunität gegen grippale Infekte oder die Virus-Grippe erwirbt man aufgrund der durchgemachten Infekte nicht, da es sich immer wieder um unterschiedliche Virustypen handelt.Grippe

Vorbeugen können Sie grippalen Infekten durch regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, mit regelmäßigen Sauna-Besuchen und Einhaltung einer vitaminreichen ausgewogenen Ernährung. Insbesondere wenn Sie anfällig für Infekte sind, sollten Sie den Kontakt mit Erkrankten meiden.
Darüber hinaus ist für die hochdosierte Einnahme von Vitamin C oder Multivitamin-Präparaten kein günstiger Effekt belegt. Dies gilt auch für Echinacea-Präparate.

Zum Schutz vor einer Virusgrippe sollten Sie sich ab dem 60. Lebensjahr oder bei bestimmten chronischen Erkrankungen oder sonstigen individuellen Risiken in jedem Herbst mit dem aktuell empfohlenen Impfstoff gegen Influenza impfen lassen. Die Grippeimpfung kann jedoch nur vor der eigentlichen Virus-Grippe, nicht aber vor den übrigen durch "Erkältungsviren" ausgelösten grippalen Infekten schützen.

Zur Unterscheidung der Virus-Grippe von einem grippalen Infekt bzw. einer Erkältung sind in folgender Tabelle die wichtigsten Symptome mit ihrer Ausprägung aufgeführt. Dies ersetzt jedoch nicht den Besuch und die Untersuchung bei Ihrem Arzt!

 

Virus-Grippe

Erkältung / grippaler Infekt

Beginn

plötzlich,
rasche Zunahme der Symptome

langsam,
allmähliche Zunahme der Symptome

Fieber

häufig,
meist bis 40°C; Schüttelfrost

selten,
geringe Temperatur-Erhöhung

Schnupfen

selten

häufig;
Niesen, verstopfte/laufende Nase

Halsschmerzen

stark, mit Schluckbeschwerden

meist Halskratzen

Husten

häufig stark, trocken; Reizhusten

gering bis mäßig

Kopfschmerzen

stark ausgeprägt, bohrend

gering bis mäßig, dumpf

Muskelschmerzen

stark ausgeprägt

gering bis mäßig

Schwäche / Abgeschlagenheit

stark ausgeprägt,
bis 2-3 Wochen anhaltend

gering (bis mäßig),
kurze Dauer




Die Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert-Koch-Institutes bietet eine "Landkarte" der Grippe-Häufigkeit einzelner Regionen Deutschlands an: www.influenza.rki.de

Grippe-Virus

Modell eines Grippe-Virus


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