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Thea Dorn: Marleni

Preußische Diven blond wie Stahl

 

Zunächst als Hörspiel veröffentlichtes Theaterstück von Thea Dorn, das hier in einer Hörspielversion mit Gisela May (Marlene) und Gisela Uhlen (Leni) vorliegt.

(Spieldauer 59:06 min)

   

       Thea Dorn

 

Das Stück schildert die fiktive Begegnung von Leni Riefenstahl und Marlene Dietrich in deren Pariser Wohnung, in die Leni Riefenstahl über den Balkon klettert, um Marlene Dietrich für die Hauptrolle in ihrem letzten Film "Penthesilea" zu engagieren. Viele biografische Details und auch Klischees der grundverschiedenen, aber sich in ihrem Schicksal ähnelnden "Diven" werden mit viel Mut zu Humor und Ironie verarbeitet. Wie im Begleittext bereits angedeutet, erscheint Leni Riefenstahl als die wesentlich vitalere, begeisterndere Persönlichkeit, die sich jedoch immer wieder gegen treffende Anmerkungen der als heruntergekommen dargestellten Marlene erwehren muß. Wortgewandte und teilweise sarkastische Dialoge wechseln mit beeindruckenden Monologen, wobei letztendlich Leni Riefenstahl trotz all ihrer Kritikwürdigkeit als die positivere und tragischere Persönlichkeit dargestellt wird.

Insgesamt trotz sicher bewußt ausgeklammerter historischer Genauigkeit für alle an Leni Riefenstahl und Marlene Dietrich Interessierten ein begeisterndes Hörspiel, bei dem man immer wieder ins Schmunzeln gerät!
Unbedingt anhören oder im Theater ansehen!!
(H.S.)

 

 

 

 

Eine interessante Seite mit weiteren Informationen zu "Marleni" und Leni Riefenstahl bietet eine Homepage des Schikaneder-Kinos in Wien:  www.marleni.info

 

 

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