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Allgeier, Sepp:
Die Jagd nach dem Bild
18 Jahre Kameramann in Arktis
und Hochgebirge
J. Engelhorns Nachf. / Stuttgart 1931
160 Seiten mit 150 Abbildungen
In diesem Buch schildert Sepp Allgeier
(geb. 06. 02. 1895 in Freiburg i. Br.), der bekannteste Kameramann der
Regisseure Arnold Fanck, Leni Riefenstahl und Luis Trenker, seine Erlebnisse
und Eindrücke von den Anfängen als 17-jähriger Film-Operateur, über die
Filmreisen in den Alpen und in die Arktis bis zum Arnold Fanck-Film
"Stürme über dem Montblanc" im Jahr 1931. Hierbei kommen unter
anderem auch die Filme "Wunder des Schneeschuhs" (Regie: Arnold
Fanck), "Im Kampf mit dem Berge" (Regie: Arnold Fanck), "Der
heilige Berg" (Regie: Arnold Fanck), "Der Kampf ums Matterhorn"
(Regie: Mario Bonnard) und "Die weiße Hölle vom Piz Palü" (Regie:
Arnold Fanck und G.W. Pabst) zur Erwähnung. Zahlreiches Bildmaterial ergänzt
das lebhaft geschriebene Buch.
Sepp Allgeier ist 1919 erster Kameramann der
Freiburger Berg- und Sportfilm GmbH bei Arnold Fanck, dreht zahlreiche Filme
für Arnold Fanck und Luis Trenker (u.a. "Berge in Flammen" 1931,
"Der Rebell" 1932 und "Der Berg ruft" 1937), wird 1936
Reichskultursenator und arbeitet in den Kriegsjahren als Filmberichter bei der
Wehrmacht. Als Kameramann unter der Regie von Leni Riefenstahl wirkt Sepp
Allgeier bei "Der Sieg des Glaubens" (1933) und "Triumph des
Willens" (1934) mit. Nach dem Krieg dreht er Kulturfilme in eigener
Produktion, wirkt am offiziellen Olympia-Film in Helsinki 1952 mit, ist von
1953-1955 als Chefkameramann beim Südwestfunk Baden-Baden und ab 1955-1963
als freier Mitarbeiter tätig. Sepp Allgeier stirbt am 11.03. 1968 in seiner
Geburtsstadt Freiburg i. Br..
(H.S.)
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